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Tarifvertrag bauhauptgewerbe schleswig holstein

04 Aug 2020, by prizm in Uncategorized

Der Grundgedanke der Arbeitszeitkonten ist, dass ein Arbeitnehmer über einen bestimmten Zeitraum länger oder kürzer arbeiten kann als kollektiv vereinbart und damit Arbeitszeitgutschriften oder Belastungen auf einem individuellen Arbeitszeitkonto einsammelt, die später durch zusätzliche Freizeit oder Arbeit ausgeglichen werden. Aus Sicht der Arbeitgeber hat dieses Konzept mindestens zwei wesentliche Vorteile. Erstens ermöglicht es den Unternehmen eine flexiblere Produktion, die enger mit den Anforderungen des Marktes zusammenhängt. Zweitens: Da die meisten Arbeitszeitgutschriften nicht als Überstunden gezählt werden, muss der Arbeitgeber keine regelmäßigen Überstundenzuschläge zahlen und kann so die Arbeitskosten senken. Aus Sicht der Arbeitnehmer könnte die Verwendung von Arbeitszeitkonten ein Instrument für mehr “Zeitsouveränität” (Zeitsouveränität) sein, das ihnen helfen könnte, die Arbeitszeit stärker ihren individuellen Bedürfnissen und Interessen anzupassen. Nach einer Auswertung des WSI-Kollektivvertragsarchivs gibt es in den meisten Branchen Vereinbarungen, die einen Weihnachtsbonus vorsehen. Meistens wird der Bonus als Prozentsatz des durchschnittlichen Monatslohns festgesetzt. Der Betrag ist jedoch je nach Sektoren sehr unterschiedlich – siehe Tabelle 2 unten. In einigen Branchen gibt es auch deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Wer jedoch ein Studium absolviert hat, beginnt seine Karriere in der Regel mit einem Gehalt von 44.900 Euro, während ein promovierter Ingenieur mit einem Einstiegsgehalt von rund 56.100 Euro rechnen kann.

In Bezug auf die Unternehmensgröße, je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. So verdienen Einsteiger in Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern durchschnittlich 42.600 Euro, in Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sind es rund 51.700 Euro. Deutliche Unterschiede gibt es auch zwischen den einzelnen Branchen: Das beste Einstiegsgehalt erwartet Ingenieure in der Chemie- und Pharmaindustrie (durchschnittlich 51.200 Euro), Elektronik/Elektrotechnik und Fahrzeugbau (jeweils ca. 50.300 Euro). Die niedrigsten Gehälter werden dagegen in Ingenieur- und Planungsbüros (rund 40.200 Euro) und im Baugewerbe (durchschnittlich 41.500 Euro) verdient. Laut der WSI-Studie orientiert sich das vorherrschende Arbeitszeitkontomodell eher an einer flexiblen Anpassung an kurz- und mittelfristige Veränderungen der Marktsituation. Obwohl die meisten Tarifverträge eine allgemeine Absichtserklärung zur Verbesserung flexibler Arbeitszeitmöglichkeiten im Interesse der Arbeitnehmer enthalten, wird die Verwendung von Arbeitszeitkonten in Wirklichkeit in erster Linie von den Bedürfnissen der Unternehmen beeinflusst. Tarifierte Bestimmungen über Arbeitszeitkonten sollen daher auch die Arbeitnehmer vor einer einseitigen Unterordnung unter die Flexibilitätsforderungen der Arbeitgeber schützen, heißt es in dem Bericht. Beispielsweise könnte die Festlegung von Grenzwerten für Arbeitszeitkonten als eine Art Schutz vor einer übermäßigen Verlängerung der individuellen Arbeitszeit interpretiert werden.

Andererseits könnte ein umfangreicheres Arbeitszeitkonto auch im Interesse der Arbeitnehmer liegen, die eine längere Flexibilität bevorzugen könnten. Seit Mitte der 80er Jahre ist die Entwicklung der tariflichen Arbeitszeit in Deutschland vor allem das Ergebnis eines Kompromisses zwischen den Forderungen der Gewerkschaften nach kürzerer Arbeitszeit und der Forderung der Arbeitgeber nach mehr Arbeitszeitflexibilität. Wie aus Tabelle 1 hervorgeht, ist die durchschnittliche Jahresarbeitszeit in Westdeutschland in den letzten zehn Jahren von 1.732 stunden im Jahre 1987 auf 1.644 Stunden im Jahr 1997 um etwa 88 Stunden zurückgegangen. In den letzten Jahren hat sich die Arbeitszeitverkürzung jedoch deutlich verlangsamt: Seit 1993 wurde die durchschnittliche Jahresarbeitszeit nur um etwa 16 Stunden reduziert. Anmerkungen: 1) Möglichkeit, eine freiwillige Betriebsvereinbarung über eine flexible gewinnorientierte jährliche Bonuszahlung in einer Spanne zwischen 90 % und 120 % des Monatsgehalts auszuhandeln. 2) Möglichkeit, eine freiwillige Betriebsvereinbarung über eine variable gewinnbasierte jährliche Bonuszahlung in einer Spanne zwischen 70% und 130% des Monatsgehalts auszuhandeln.

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